DER TRATSCH IM NOVEMBER - REVIEW
DER TRATSCH IM OKTOBER - REVIEW
MICHAEL EHNERT bot mit seinem Programm
den versprochenen "Faust'schen Höllenritt durch Hollywood-Kitsch, Phliosophie und Politik" - leider einen nur mäßig besuchten, was auch für die seehäschen gilt ...
Doch auch zu dritt kann frau Spaß haben, und immerhin kamen im Anschluss an die Vorstellung noch einige hinzu, sodass ein runder und schöner Abend daraus wurde.
DER OUTDOOR-TRATSCH IM AUGUST - REVIEW
DER TRATSCH GING IN DIE BERGE !
Dennoch gab's eine kleine Wanderung, nachdem wir zunächst der Raubvogelschau am Pfänder-Gipfel beigewohnt hatten: Vom Pfänder zum Hirschberg und wieder zurück, alles zusammen eine bequeme Wanderung von etwa vier Stunden, die viel Anlass zu guten Gesprächen bot - und die Gelegenheit, sich mal nicht nur im lampenlicht zu sehen und zu zeigen ...
Danach ging's in bester Stimmung gemeinsam zum Essen - mit feiner asiatischer Küche in Nonnenhorn - sowie, als Abschluss, in das wohl einzige Nachtcafe in Kressbronn. Doch das ist eine andere Geschichte ...
Und ein tratsch, der sicher nicht so schnell in Vergessenheit gerät.
DER JULI-SOMMERTRATSCH - REVIEW
Molières Komödie
DER MENSCHENFEINDstand auf dem Programm der Überlinger Lehr- und Wanderbühne. Zwar scheiterte der Plan, das Ganze in Form einer Freilichtaufführung im wunderschönen Museumsgarten zu erleben am unsteten Frühsommerwetter, doch auch der "Regenspielort" im historischen Museumssaal hatte durchaus seine Reize ...
Wie auch die Inszenierung an sich, die irgendwo zwischen charmantem Laienspiel und professionellem Theater schwebte, bisweilen zum Brüllen komisch, bisweilen verhalten ... Sommertheater eben, prickelnd wie Sekt.Klar, dass die kleine Gruppe (sechsköpfig) auch noch die schönste Promenade des Bodensees unsicher machte und schließlich im (einzigen) Nachtcafe der Stadt für Spaß und Stimmung sorgte; klar auch, dass es wieder mal ziemlich spät wurde ...
DER TRATSCH ON TOUR IM JUNI - REVIEW
WO EIN WILHELM IST, IST AUCH EIN BUSCH
Was zunächst wie Kinderkram klang, entpuppte sich bald als ironisch-anzügliches, bisweilen auch witzig-derbes Spiel mit den Bildern und Figuren des berühmten Zeichners; so manche seiner bekannten Geschichtchen erhielt so einen ganz neuen, mitunter etwas gewagten Hintergrund ...Auf jeden Fall war's eine bravourös vorgetragene one-man-show von Jürgen Lorenzen, der nicht nur als conferencier fungierte, sondern ebenso Max, Moritz sowie verschiedene weitere bekannte Busch'sche Figuren in seiner Person vereinigte. Ein paar frivole Chansons der zwanziger Jahre rundeten die Vorstellung ab, begleitet von der Witwe Bolte am Klavier. Ein voller Erfolg im ebenso vollen Klosterkeller ...
Ein Besuch im "Fährhaus" rundete einen schönen (wenn auch absolut nicht sommerlichen) Frühsommerabend ab.
DER AUSNAHMETRATSCH IM MAI - REVIEW
... war in der Tat ein ganz besonderer :
Das lag schon am Ort des Geschehens - das Seeheim-Schlösschen in Konstanz bietet einfach alles, was leicht zur Romantik neigende Gemüter - und offenbar zählen wir wohl alle zu dieser Kategorie - ins Schwärmen bringt:
Den Charme eines alten Gemäuers, mit viel Schönheit und Eleganz, sowie einer Prise Stil und Noblesse ... schon allein der Park genügte, um die meisten zu begeistern !
Klar, dass wir ein Interesse daran hatten, zumindest einen Hauch der uns umgebenden Schönheit abzubekommen - und es gelang auch, in Form eines in kleinem Kreise abgehaltenen Schmink- und Styling-Workshops.
Da gab's allerdings nicht nur viel zu lernen (unter der fachkundigen Anleitung der von uns alles sehr geschätzten Andrea), sondern auch etliches zu quatschen und zu lachen - kurzum, es war ein vergnüglicher Abend. Lang ging's - und so erwischten wir gerade nioch das letzte Tageslicht, um das Ergebnis in einem kleinen Foto-shooting gebührend festzuhalten.
Den Ausklang bildete das wunderbar exotische Menü der thailändischen Wirtin ... Ein einzigartiger Abend eben, sicher nicht wiederhobar, aber ebenso anregend wie anspornend für weitere "besondere" Abende.
DER TRATSCH IM APRIL - REVIEW
Was für ein Abend, und was für eine Nacht !
Und dabei sah’s zunächst so aus, als würde der „tratsch“ mehr oder weniger ins Wasser fallen, denn der geplante Kabarett-Besuch musste (diesmal nicht durch eigene Schusseligkeit, sondern aufgrund einer Erkrankung des Künstlers) abermals abgesagt werden ...
(ich hoffe, wir schaffen’s wenigstens einmal in diesem Jahr, den Theaterstadel zu besuchen !)
Dennoch war der Abend schön und lang, das Essen wie gewohnt lecker … doch der Erlebnishunger blieb vorerst unbefriedigt. Daher verabredeten sich die „Reste“ des tratsch-Abends zu einem Disco-Besuch in Ravensburg. Und selbst der drohte ins Wasser zu fallen.
Denn der Tür-Gorilla wollte uns zunächst nicht hereinlassen; die Disco sei überfüllt, Einlass frühestens wieder in einer Stunde, und für uns sowieso nicht ... es gäbe einen Dresscode, und er hätte seine Vorschriften. - Nun ja - wir waren nicht in der Stimmung, diesen Bescheid auf sich beruhen zu lassen ...
Von zwei, ebenfalls auf Einlass wartenden Mädels erfuhren wir, dass es die Möglichkeit gäbe, durchs benachbarte Restaurant in die Disco zu gelangen - natürlich nur f
ür Leute mit den richtigen Beziehungen. Diese Verbindung wollten wir zumindest mal in Augenschein nehmen. Rasch hatten wir den Durchgang gefunden, und trafen dort auch auf eine Gruppe "Privilegierter", die gerade durchgeschleust wurden. Wir schilderten dem "Aufpasser" (offenbar einer Art "Ober-Barkeeper" im Restaurant) unser Problem, und nach kurzer Überprüfung des Sachverhalts bat er uns an die Bar, wo er zunächst etwas leckeres für uns mixte. Er wolle die Sache mir dem Chef besprechen.
Als wir unsere Cocktails ausgeschlürft hatten und uns gerade zu fragen begannen, wie's denn weitergehen solle, kam er auf uns zu - wir durften mit ihm hinüber ins "gelobte Land" ...
Drinnen schlug uns zunächst eine eher misstrauische Stimmung entgegen (die ich so auch noch nie erlebt habe), sodass ich mich kurzzeitig fragte, ob's nicht besser gewesen wäre, den Weisungen des Gorillas Folge zu leisten ... Bald jedoch knüpften einige besonders mutige Gäste die ersten Kontakte zu uns; weitere folgten, das Eis war gebrochen, und bald standen wir im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses. Von überall her kamen neugierige, fragende oder belustigte Blicke (von einem unauffälligen, diskreten Auftritt konnte keine Rede sein), spontane Zustimmung, aber auch Fragen nach dem warum und weshalb. Ein junger Österreicher meinte sogar, uns für seine "indiskrete" Fragerei und die damit verbundene "Belästigung" zu einem Bier einladen zu müssen; hätten wir's ablehnen sollen?
Erst gegen Schluss flaute das Interesse ab, was auch daran liegen konnte, dass sich die Disco rapide leerte und bald nur noch die Unentwegten übrigblieben, die sich ohnehin kaum für ihre Umwelt zu interessieren scheinen. Aber die kleine "Sensation" war eben auch "abgefrühstückt" ...
Auf dem Weg zur Garderobe trafen wir den "Ober-Barkeeper", der uns 'reingelassen hatte, und bedankten uns noch einmal. - Und er ... nun ja: Er freute sich wirklich.
Manchmal lohnt sich's eben, die eigenen Rechte einzufordern ...
Und:
Ganz bestimmt gehen wir wieder dorthin !